Die CDU ist auch die Partei der "kleinen Leute"! Die Königwinterer Runde setzt mit ihrer Erklärung vom 17.03.2017 ein klares Signal an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Paritätische Finanzierung der GKV!
Die gesetzliche Krankenversicherung soll von Arbeitgebern und Arbeitnehmer wieder paritätisch finanziert werden. Die bestehende Begrenzung der Arbeitgeberbeiträge ist aufzuheben.

Beide Seiten haben etwas davon. Der Arbeitnehmer und die Arbeitnehmerin erhalten ihre Gesundheit, und die Arbeitgeberseite profitiert von gesunden, leistungsfähigen Arbeitskräften. Denn viele Erkrankungen werden durch die Belastungen am Arbeitsplatz hervorgerufen.

50 % Rentenniveau verhindert Altersarmut!
Das Rentenniveau muss auf die Hälfte des Durchschnittseinkommens, der in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, angehoben werden.

Die durchschnittliche Rente in Deutschland ist inzwischen für Neurentner auf unter 1000 Euro gesunken. Dies unterminiert die Legitimation der gesetzlichen Rentenversicherung und schafft Altersarmut, insbesondere bei Frauen.

Sachgrundlose Befristungen stoppen!
Wir sind für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung.

Die Anzahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse hat sich in den vergangenen 15 Jahren fast verdoppelt. Ob Mietverhältnis oder Hauskredit, Lebensplanungen werden erheblich erschwert. Das betrifft gerade junge Leute.

Mit gutem Beispiel sollten die öffentlichen Arbeitgeber in Bund, Länder und Kommunen vorangehen.

Managergehälter steuerlich begrenzen!
Die steuerliche Absetzbarkeit von Millionen-Managergehältern und Bonuszahlungen muss gedeckelt werden.

Da die Wirtschaft in vielen Fällen nicht selbst für ein angemessenes Verhältnis von Managergehältern und der Bezahlung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgt, soll der Steuerzahler diese Praxis nicht auch noch finanzieren.

Für ein Europa der sozialen Gerechtigkeit!
Junge Menschen wollen ein gemeinsames und soziales Europa. Das ist ihre Zukunft! Mit Europa kann man Wahlen gewinnen, das zeigen die Niederlande. Deshalb müssen wir Pro-Europäer uns zusammenschließen und für Demokratie, ein lebendiges Miteinander und soziale Gerechtigkeit eintreten. Europa ist ein Friedensprojekt!

Wir wollen ein Europa der sozialen Gerechtigkeit! EU-weit sind noch immer 4,6 Millionen Jugendliche (20,4 Prozent) arbeitslos. Ein steigender Anteil von Menschen, die dauerhaft nicht von ihrer Arbeit leben können, untergräbt die Legitimität Europas. Europa muss zum "sozialen Motor" seiner Mitgliedsländer werden.

Für eine soziale Flüchtlingspolitik!
Wir nehmen Menschen in ihrer Not auf und beschützen sie. Wir bringen sie nach ihrer Notlage wieder zurück in ihre Heimat und helfen ihnen vor Ort. Das verstehen wir unter einer sozialen Flüchtlingspolitik.

Es macht wenig Sinn, gut integrierte Flüchtlinge, die Deutsch gelernt haben und arbeiten, aufgrund ihres formaljuristischen Status herauszureißen und abzuschieben, während viele andere wegen Gesetzesverstößen in Gefängnissen sitzen und hier bleiben.

Wir erwarten eine konsequente Strategie. Diejenigen, die nicht in Deutschland bleiben können, bringen wir wieder in ihr Heimatland und helfen ihnen dort bleiben zu können. Die aktuellen Hilfsprogramme und Initiativen, gerade in den nordafrikanischen Ländern, gehen in die völlig richtige Richtung und sollten für Investitionen in Klein-und Mittelbetriebe (Ausbildung /Qualifizierung) genutzt werden.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag