Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, hat deutlich Position zu
Friedrich Merz als möglichen Nachfolger von Angela Merkel als
Bundesvorsitzender der CDU bezogen. Gegenüber dem ARD-Magazin MONITOR
(heute, 15.11.2018, 21.45 Uhr im Ersten) sagte Bäumler:

"Wir sehen, dass sich Friedrich Merz immer heftig gegen
Gewerkschaften ausgesprochen hat, gegen die betriebliche
Mitbestimmung ausgesprochen hat. (...) Wenn das politische Programm
von Friedrich Merz so aussieht, dass der Kündigungsschutz abgeschafft
wird. Dass die betriebliche Mitbestimmung abgeschafft wird. Dass der
Mindestlohn abgeschafft wird. Dann befürchten wir, dass es zu einer
sozialen Spaltung in Deutschland kommt. Wir befürchten, dass der
gesellschaftliche Zusammenhalt kaputt geht und wir befürchten, dass
der soziale Friede beschädigt wird. Und mit einem solchem Programm
kann man keine Wahlen gewinnen. (...) Wenn er diese Vorstellungen
verwirklichen sollte, dann wäre die CDU keine Volkspartei mehr, dann
wäre sie eine aufgeblasene FDP. Und dem werden wir auf jeden Fall
entgegenwirken"

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