Der Landesvorstand der CDA-Baden-Württemberg trauert um Adolf Hekele

Adolf Hekele verkörperte einen Menschentyp, den man heute nur noch selten antrifft: Er war ein lupenreiner Altruist. Ihm war das Wohl seiner Mitmenschen, für die er Verantwortung übernommen hatte, stets wichtiger als seine eigenen Interessen. Wegen seiner großen Sozialkompetenz war er schon frühzeitig zum Personalrat in der Daimler-Benz AG gewählt worden. Diese Funktion hatte er mit Hingabe jahrzehntelang ausgeübt, oftmals sogar während der Nachtschicht, um auch in dieser Zeit den Mitarbeitern Ansprechpartner zu sein.
Seine große Leidenschaft war die CGM, die Christliche Gewerkschaft Metall, in der er sich als kompetenter Promoter und Impulsgeber weit über seinen eigenen Betrieb hinaus einen Namen gemacht hatte. Seine Netzwerk-Kontakte zu vielen CDU-Politikern hatten ihm dabei geholfen. Der Name Adolf Hekele war nicht nur vielen Mitarbeitern der Daimler-Benz AG ein Begriff gewesen, sondern auch solchen bei Audi in Ingolstadt oder Opel in Rüsselsheim.
Legendär waren die Ausflüge zum 1. Mai, die er organisiert hatte und bei denen Gewerkschaftsmitglieder und Parteifreunde in Kompaniestärke in Sonderzügen oder Bussen zu Maifeierlichkeiten in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen oder Thüringen gefahren waren.
Für sein außerordentliches Engagement war Adolf Hekele sowohl mit dem Bundesverdienstkreuz als auch mit der Adam-Stegerwald-Medaille ausgezeichnet worden. Trotz allem Respekt und aller Wertschätzung, die Adolf Hekele erfahren durfte, war er stets ein bescheidener Mensch geblieben, materielle Besitztümer hatten ihm nie besonders viel bedeutet.
Schon in jungen Jahren war Adolf Hekele in die CDU eingetreten, wo er sich besonders im Arbeitnehmerflügel CDA eingebracht hatte. An den Vorstandssitzungen der CDA Calw/Freudenstadt hatte er noch bis in die jüngste Zeit teilgenommen. Der 1. Mai 2021 war der letzte Tag der Arbeit, den Adolf Hekele erleben durfte. Die CDA Baden-Württemberg und Calw/Freudenstadt ist dankbar, einen Menschen wie Adolf Hekele in ihren Reihen gehabt zu haben. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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